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Weltweit gibt es etwa 8000 Kartoffelsorten. Da ist das Angebot in
deutschen Landen ausgesprochen mager: Nur 120 Speisekartoffelsorten
sind vom Bundessortenamt zugelassen.
Die »Trüffel der Inkas«
spielen dennoch auf dem Küchenfahrplan eine dominante Rolle, locken
neuerdings Feinschmecker in Lokale, die sich ausschließlich auf
Kartoffelspeisen spezialisiert haben. Von einem Dutzend bis zu 80
verschiedenen Knollengerichten reicht ihr Angebot.
Sorten: Nach ihren Kocheigenschaften werden Kartoffeln unterteilt:
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FESTKOCHEND, z.B. für Kartoffelsalat, feste Salz-, Pell- und Bratkartoffeln
VORWIEGEND FESTKOCHEND, z.B. für weiche Salz- und Bratkartoffeln,
Püree, Puffer, Klöße
MEHLIGKOCHEND, z.B. für Püree, Puffer, Klöße, Eintöpfe, Gratin.
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Aus dem hiesigen Anbau kommen die ersten Speisekartoffeln im Juni/
Juli. Sie gelten als Delikatesse, sollten bald nach dem Kauf verzehrt
werden, die ganz frühen samt der dünnen Schale. Auch mittelfrühe
Sorten (August/September) sind zum baldigen Verbrauch gedacht.
Erst die mittelspäten bis späten Sorten (September/Oktober) eignen
sich zum Einkellern.
Von ihrem Ruf als »Dickmacher« haben Ernährungsphysiologen die
Kartoffel befreit. Im Gegenteil: Wer abnehmen will, kann das mit einer
Kartoffeldiät versuchen. Eine Portion (drei Kartoffeln mit zusammen
270 g) hat nur 185 Kilo-Kalorien, weniger als eine Portion Reis
(215 kcal) oder die gleiche Menge Nudeln (207 kcal).
Unter der Kartoffelschale sitzt Wertvolles:
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leicht verdauliche Kohlenhydrate
wertvolles pflanzliches Eiweiß
kaum Fett
11 verschiedene Vitamine, insbesondere Vitamin C und
Stoffwechselvitamine der B-Gruppe
15 verschiedene Mineralstoffe (z. B. Kalium zur
Schlackenausschwemmung, Eisen, Magnesium, Calcium, Phosphor)
Balaststoffe zur Förderung der Verdauung.
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